Wiesbaden. Der Hessische Handwerkstag (HHT) hat das jüngste Urteil des Bundesfinanzhofs, den Steuerbonus für Handwerksleistungen auszuweiten, begrüßt. Die Entscheidung des höchsten deutschen Finanzgerichts, wonach künftig auch Aufwendungen für Erweiterungs- oder Umbauten am Gebäude steuerlich geltend gemacht werden können, sei ein wichtiges Signal. „Damit gewinnt der Steuerbonus zusätzlich an Attraktivität, legale Arbeit wird gestärkt und Schwarzarbeit bzw. unberechtigte Handwerksausübung zurückgedrängt“, sagte HHT-Geschäftsführer Harald Brandes.

Essen. Nachdem die RAG-Stiftung und von CVC Capital Partners beratene Fonds insgesamt rund 67,4 Mio. Aktien der Evonik Industries AG erfolgreich bei institutionellen Investoren im In- und Ausland vorbörslich platziert haben, sind mit der heutigen Aufnahme der Notierung der Aktien des Unternehmens an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an der Luxemburger Wertpapierbörse sämtliche 466 Mio. Evonik- Aktien an der Börse handelbar. Der derzeitige Streubesitz beträgt rund 14,5 Prozent aller Evonik-Aktien.

goodyeardunlopmarketing michael kohl-300Michael Kohl - Foto: Goodyear Dunlop - Hanau. Michael Kohl (44) übernimmt zum 1. Juni 2013 die Leitung des Marketing-Bereiches der D-A-CH-Organisation bei Goodyear Dunlop. In seiner Funktion als Director Marketing D-A-CH verantwortet er die Steuerung und Weiterentwicklung sämtlicher Marketingaktivitäten der Konzernmarken Goodyear, Dunlop, Fulda, Sava und Debica in Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Geschäftsfeld Ersatzgeschäft Consumer-Reifen.

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Auswirkungen für Arbeitnehmer ab April
Berlin. Der Bundestag hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr der Anhebung des Grundfreibetrags zugestimmt. Für das Jahr 2013 beträgt dieser 8.130 Euro sowie 8.354 Euro für das Jahr 2014. Der Bund der Steuerzahler begrüßt die Entscheidung des Bundesrates. Allerdings war die Anhebung des Grundfreibetrags erforderlich, um das verfassungsrechtliche Existenzminimum in ausreichendem Maße steuerfrei zu stellen.

Eine deutliche Senkung der Stromsteuer oder der Mehrwertsteuer auf Strom wäre angebracht
Berlin. Mit dem Anstieg der EEG-Umlage werden die deutsche Wirtschaft und die deutschen Haushalte in den kommenden Jahren unverhältnismäßig stark belastet. Dies trifft vor allem die unteren Einkommensschichten. Mit einer Reduzierung der Stromsteuer oder aber der Mehrwertsteuer auf Strom wäre dem schnell Abhilfe zu schaffen. Zumindest die Senkung der Stromsteuer könnte die Koalition mit der eigenen Mehrheit im Bundestag beschließen, soweit dies europarechtlich zulässig wäre. Eine Zustimmung des Bundesrates ist nicht erforderlich, da es sich um eine Bundessteuer handelt.

Oberfinanzpräsident Vittoria empfiehlt: Steuererklärungen elektronisch einreichen
Frankfurt. Soweit hessische Bürgerinnen und Bürger für die Erstellung ihrer Steuererklärung für den Veranlagungszeitraum 2012 noch Papiervordrucke benötigen, liegen diese ab sofort in den Finanzämtern sowie in den hessischen Kommunalverwaltungen zur Abholung bereit. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen erfreulicherweise die Möglichkeit, ihre Steuererklärungsdaten elektronisch dem Finanzamt zu übermitteln. Darüber hinaus werden die benötigten Vordrucke im Internet unter www.hmdf.hessen.de und auf den Internetseiten der hessischen Finanzämter als Download bereitgestellt.

Freibeträge müssen für 2013 neu beantragt werden
Frankfurt. Am 1. November 2012 hat nach intensiver Planung und Vorbereitung endgültig das Zeitalter der elektronischen Lohnsteuerkarte begonnen. Seit diesem Zeitpunkt haben Arbeitgeber bundesweit die Möglichkeit, die Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus einer Datenbank der Finanzverwaltung abzurufen und ab dem 1. Januar 2013 den Lohnabrechnungen zu Grunde zu legen.
Bei den ELStAM handelt es sich um Angaben, die bislang auf der Vorderseite der Lohn-steuerkarte eingetragen waren (z.B. Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Kirchen-steuerabzugsmerkmal, sonstige Freibeträge).

Hanau. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für den Lohnsteuerabzug 2013 Freibeträge berücksichtigen lassen möchten, beispielsweise als Berufspendler oder bei volljährigen Kindern, können ab Oktober 2012 beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen.
Anders als beim Jahreswechsel 2011/2012 werden die Freibeträge nicht mehr automatisch in das Jahr 2013 übertragen. Damit dann netto nicht weniger in der Lohntüte ist, müssen sie bis zum Jahresende 2012 neu beantragt werden. Ausnahme: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und für Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2012 hinaus gewährt wurden, werden ohne neuen Antrag weiterhin berücksichtigt.

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