Eine deutliche Senkung der Stromsteuer oder der Mehrwertsteuer auf Strom wäre angebracht
Berlin. Mit dem Anstieg der EEG-Umlage werden die deutsche Wirtschaft und die deutschen Haushalte in den kommenden Jahren unverhältnismäßig stark belastet. Dies trifft vor allem die unteren Einkommensschichten. Mit einer Reduzierung der Stromsteuer oder aber der Mehrwertsteuer auf Strom wäre dem schnell Abhilfe zu schaffen. Zumindest die Senkung der Stromsteuer könnte die Koalition mit der eigenen Mehrheit im Bundestag beschließen, soweit dies europarechtlich zulässig wäre. Eine Zustimmung des Bundesrates ist nicht erforderlich, da es sich um eine Bundessteuer handelt.

Oberfinanzpräsident Vittoria empfiehlt: Steuererklärungen elektronisch einreichen
Frankfurt. Soweit hessische Bürgerinnen und Bürger für die Erstellung ihrer Steuererklärung für den Veranlagungszeitraum 2012 noch Papiervordrucke benötigen, liegen diese ab sofort in den Finanzämtern sowie in den hessischen Kommunalverwaltungen zur Abholung bereit. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen erfreulicherweise die Möglichkeit, ihre Steuererklärungsdaten elektronisch dem Finanzamt zu übermitteln. Darüber hinaus werden die benötigten Vordrucke im Internet unter www.hmdf.hessen.de und auf den Internetseiten der hessischen Finanzämter als Download bereitgestellt.

Freibeträge müssen für 2013 neu beantragt werden
Frankfurt. Am 1. November 2012 hat nach intensiver Planung und Vorbereitung endgültig das Zeitalter der elektronischen Lohnsteuerkarte begonnen. Seit diesem Zeitpunkt haben Arbeitgeber bundesweit die Möglichkeit, die Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus einer Datenbank der Finanzverwaltung abzurufen und ab dem 1. Januar 2013 den Lohnabrechnungen zu Grunde zu legen.
Bei den ELStAM handelt es sich um Angaben, die bislang auf der Vorderseite der Lohn-steuerkarte eingetragen waren (z.B. Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Kirchen-steuerabzugsmerkmal, sonstige Freibeträge).

Hanau. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für den Lohnsteuerabzug 2013 Freibeträge berücksichtigen lassen möchten, beispielsweise als Berufspendler oder bei volljährigen Kindern, können ab Oktober 2012 beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen.
Anders als beim Jahreswechsel 2011/2012 werden die Freibeträge nicht mehr automatisch in das Jahr 2013 übertragen. Damit dann netto nicht weniger in der Lohntüte ist, müssen sie bis zum Jahresende 2012 neu beantragt werden. Ausnahme: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und für Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2012 hinaus gewährt wurden, werden ohne neuen Antrag weiterhin berücksichtigt.

Hanau. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung, der Antrag auf Dauerfristverlängerung, die Anmeldung der Sondervorauszahlung und die Lohnsteueranmeldung sind von Unternehmen und Arbeitgebern bereits jetzt elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Die Übermittlung war bislang auch ohne Authentifizierung möglich. Diese Möglichkeit besteht aufgrund einer Neuregelung in der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung künftig nicht mehr. Ab dem 1. Januar 2013 können die oben genannten Steueranmeldungen und Anträge nur noch elektronisch authentifiziert übermittelt werden.

vertragsverlaengerung gottwald-8-300Betriebsversammlung anläßlich der Vertragverlängerung. (Foto: Baugesellschaft Hanau)Hanau. Der Aufsichtsrat der Baugesellschaft Hanau hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Vertrag von Geschäftsführer Jens Gottwald um weitere fünf Jahre bis zum 30. September 2018 verlängert. Oberbürgermeister Claus Kaminsky informierte darüber in einer kurzfristig anberaumten Betriebsversammlung zwei Dutzend anwesende Beschäftigte der städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Aufsichtsratsvorsitzender Kaminsky bescheinigte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Baugesellschaft auf einem „guten Weg“ zu sein. Das Vertrauensvotum für Gottwald sei so zu verstehen, dass die respektablen Leistungen zum Wohle der Mieter und der Stadtentwicklung auch in den kommenden Jahren nicht nachließen. „Jens Gottwald hat viel bewegt, und der Aufsichtsrat hat  ihn ermuntert, diesen Kurs fortzusetzen“, fügte der OB wörtlich hinzu.

Frankfurt. Auch im Kalenderjahr 2012 gilt beim Lohnsteuerabzug die Vereinfachungsregelung für Auszubildende. Das bedeutet: Ledige Auszubildende, die im Kalenderjahr 2012 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen, benötigen keine Bescheinigung von ihrem Finanzamt. Wenn der Auszubildende seine Identifikationsnummer, sein Geburtsdatum sowie die Religi-onszugehörigkeit mitteilt und gleichzeitig schriftlich bestätigt, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt, kann der Ausbildungsbetrieb die Lohnsteuer nach der Steuerklasse I berechnen.

bouffier-rennwagen-evonik-300Bei seinem Besuch am Evonik-Standort in Hanau ließ sich Ministerpräsident Volker Bouffier von Dr. Norbert Nimmerfroh (l.) vor einem mit Biodiesel betriebenen Rennwagen die chemische Prozesse bei der Herstellung von Biodiesel aus Rapsöl erläutern. Mit dabei waren Betriebsrat Jürgen Franzel, der Landtagsabgeordnete Aloys Lenz, Standortleiter Dr. Gerhard Haubrich und der Geschäftsführer der Industriepark Wolfgang GmbH, Dr. Franz Merath (2. Reihe v.l.n.r). Die IPW GmbH betreibt den Industriepark. Foto: Evonik IndustriesHanau. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier besuchte am Freitag erstmals den Evonik-Standort in Hanau. „Die chemische Industrie ist der beschäftigungs- und umsatzstärkste Wirtschaftszweig unseres Landes“, hob Bouffier hervor. „Die Mitarbeiter in Hanau tragen dazu bei, das produzierende Gewerbe in Hessen zu stärken.“ Im Industriepark Wolfgang (IPW) arbeiten etwa 5.000 Menschen; mit rund 3.400 Mitarbeitern ist Evonik größter Arbeitgeber im IPW und gleichzeitig Betreiber des Industrieparks.

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