Entwicklung Gewerbegebiet „Am Lamboywald“ schreitet voran

gewerbegebiet-am-lamboywald-stadt-hanau-740

Foto: Stadt Hanau -

Hanau. Auf dem ehemaligen Kasernengelände Hutier-Nord im Stadtteil Lamboy geht die Entwicklung des Gewerbegebiets "Am Lamboywald" einen großen und wichtigen Schritt voran. Im Herbst beginnt die Erschließung des rund zehn Hektar großen Gewerbegebiets „Am Lamboywald“ zwischen Hauptfeuerwache, Ikea und Niddastraße. Die Stadt Hanau und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die Eigentümerin des Areals ist, haben sich auf einen Ablösevertrag zur Erschließung des Gewerbegebietes geeinigt, der von beiden Parteien unterschrieben wurde. Die Stadt wird Straßen, Kanäle und Anschlüsse für Gas, Wasser und Strom bauen. Die Kosten für die Erschließung werden vollumfänglich durch die BImA getragen. Die Bauzeit wird voraussichtlich rund acht Monate betragen, somit wird die Baureife der Grundstücke bis Sommer 2015 erreicht.

„Mit der kompletten Erschließung des Grundstücks ist letzte Hindernis zur Entwicklung des Gewerbegebiets aus dem Weg geräumt“, berichtet Martin Bieberle, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Konversionsbeauftragter der Stadt Hanau. „Für die Vermarktung ist das ein wichtiger Schritt. Es gibt viele Interessenten, die auf diese Nachricht gewartet haben.“ Zur Verfügung stehen Gewerbegrundstücke zwischen 3.000 und 20.000 Quadratmetern in einem attraktiven Umfeld mit hervorragender Verkehrsanbindung. Das Autohaus Noe-Stang hat sich bereits im April 2013 am Standort etabliert und eine ehemalige US-Militärfahrzeughalle zum Verkaufs- und Servicezentrum umgebaut. Durch den Anschluss an die Niddastraße war der Nissan-Vertragshändler nicht auf die Erschließung des zukünftigen Gewerbegebiets angewiesen. „Die neueste Entwicklung wird die Vermarktung zügig vorantreiben. Die Nachfrage ist sehr gut. Zwei Grundstücke stehen bereits unmittelbar zur Veräußerung an“, berichtet Bieberle.
„Die jetzige Investition von mehr als drei Millionen Euro in die Erschließung der Liegenschaft Hutier-Nord zeigt, wie viel Vertrauen die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in den Standort Hanau setzt. Mit dieser Investition wollen wir mittelständigen Gewerbebetrieben ermöglichen, Bauvorhaben auf dieser Konversionsfläche schnell umzusetzen “, erläutert Klaus Armbrecht, Leiter des BImA-Verkaufsteams Kassel/Frankfurt. Weitere Gewerbegrundstücke auf dem Areal würden voraussichtlich ab September/Oktober 2014 auf dem Markt angeboten, so Armbrecht.
"Mit der Entwicklung des Gewerbegebiets Am Lamboywald wird die Konversion der ehemaligen Hutier-Kaserne beendet sein, stellt Oberbürgermeister Claus Kaminsky erfreut fest. „Die Stadt hat vor ein paar Jahren mit Hauptfeuerwache und Gefahrenabwehrzentrum den Anfang gemacht, es folgten Garten-Löwer und Autohändler Brass und dann die Haustechnikfirma R + S solutions Holding AG aus Fulda, die den gesamten denkmalgeschützten Teil aufkaufte sowie das Autohaus Noe-Stang.“ Auch das Möbelhaus Ikea habe sich ein 3, 7 Hektar großes Stück vom Kuchen für eine zukünftige Erweiterung gesichert. "Im Stadtteil Lamboy verbleibt nun lediglich noch das 1, 7 Hektar große Gelände von Cardwell-Area, für das es ebenfalls schon konkrete Pläne für eine Wohnbebauung gibt. Das ist eine großartige Entwicklung für den Stadtteil und die Konversion der ehemaligen US-Liegenschaften", schließt der OB.
Die Grundstücke werden direkt vom Eigentümer (BImA) verkauft. Interessenten können sich an Sabine Schleich (Telefon. 069-95937245) vom Verkaufsteam der BimA oder an die Hanau Wirtschaftsförderung GmbH wenden (E-Mail: Matthias.Mainka@hanau.de, Telefon 06181-295 541) (pshu)

Tags:
© 2020 Verlag Günter Gottlieb - Alle Rechte vorbehalten