HSG Hanau II - HSG Rodgau Nieder-Roden I(I) 27-38 (13-14)

Handball. Die zweite Mannschaft der HSG Hanau zeigte bei der 27-38 Niederlage gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, eine ihrer besten Rückrundenleistungen. Trotz der Niederlage bleibt man in der Tabelle mit 27-19 Punkten auf dem vierten Rang, die Verfolger aus Reinheim (26-20), Rossdorf (24-22), und Pfungstadt (23-21) befinden sich nun auf unmittelbarer Schlagdistanz zu den Grimmstädtern.


 
Die Gäste aus Nieder-Roden wollen im Abstiegskampf auf Nummer sichergehen und obwohl der Mannschaft um Spielertrainer Meincke ein lösbares Restprogramm bevorsteht, entschloss man sich mit diversen Stammspielern des Erstmannschaftskaders nach Hanau zu reisen. Insgesamt waren es sieben Drittligaspieler, die in der Otto-Hahn-Schule aufliefen, unter anderem mit dem letztjährigen Torschützenkönig der Oberliga Hessen, Björn Christoffel, sowie Drittliga-Torjäger Michael Weidinger. Die Hanauer konnten wieder aus dem vollen Schöpfen und wollten sich nicht kampflos ergeben. Ein Vorhaben welches ihnen mehr als gut gelang, was den Beweis darin fand, dass die Rodgauer bis zur 55. Minuten warteten, bevor sie ihre etatmäßige „zweite Mannschaft“ auf das Parkett schickte.
 
So kämpften die Grimmstädter von der ersten Minute an aufopferungsvoll und hielten die Partie lange offen. Einen ersten 3-Tore Rückstand (4-7, 14.) egalisierte Kapitän Plitzko beim 7-7 (22.), bis zum 9-9 war die Begegnung ausgeglichen. Nun nahmen die Gäste eine Auszeit, um anschließend wieder auf 9-11 (26.) davon zu ziehen, zur Halbzeit verkürzte Staab für das Valina-Team auf 13-14.
 
Es gab wenig zu kritisieren in der Halbzeit und man nahm sich vor, mit der gleichen Leidenschaft zu agieren, wie im ersten Durchgang. Dies gelang zunächst auch sehr gut. Nicht wenige Zuschauer in der Halle rieben sich verwundert die Augen, als es nach 37 Minuten immer noch Unentschieden stand (19-19). Auch nach 40 Minuten waren die Grimmstädter noch auf Schlagdistanz (21-22), bevor langsam aber sicher die Kräfte schwanden und man sich der „Weidinger-Show“ ergeben musste. Einer der stärksten Torjäger Deutschlands dritter Ligen, traf alleine in Durchgang zwei 11x und machte letztlich den Unterschied aus. Über 24-29 (48.) und 25-32 (51.) zog Nieder-Roden auf 26-38 davon, Stephen Popiolek traf zum 27-38 Entstand.
 
Aus der geschlossen starken Hanauer Mannschaft sollte man noch Youngster Patrick Staab und Oldie Dennis Franz hervorheben, beide suchten im Angriff immer wieder die Lücken in der Gästeabwehr und rieben sich bis zur Erschöpfung auf.
 
„Wir hatten erwartet, dass sich Nieder-Roden für dieses Spiel verstärken wird, ob das in dieser Form, mit der Anzahl an Spielern notwendig ist, muss jeder selbst beurteilen. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die ein leidenschaftliches Spiel gezeigt hat und die Begegnung 40 Minuten offen gestalten konnte. Es war dann irgendwann klar, dass es einen Unterschied zwischen einem Landesligisten und 7 Drittligaspielern geben wird, die die Begegnung nahezu durchgespielt haben.“
 
Gelingt es dem Team von Trainer Valina, in der kommenden Trainingswoche da anzusetzen, wo man in diesem Spiel aufgehört hat, sollte man am kommenden Wochenende in Rossdorf nicht chancenlos sein. Anwurf bei der heimstarken SKG ist am Sonntagabend, den 17.04.2016 um 18:00 Uhr.
 
Für die HSG Hanau II spielten:
Heuser (01.-26., 30.-41., 53.-60.), Bondkirch (26.-30., 42.-53.)
Staab (2), Plitzko (2), Popiolek (2); Just (4), Faust (1), Kukla (2), Seidenspinner, Neumann, O. (11/8), Kroth, Franz (3), Stengel, Kupferschmidt
 
Nieder-Roden spielte mit:
Hoppenstedt (1.-60.), Hildebrand (bei einem Siebenmeter)
Christoffel (2), Weidinger (13), Zutic (5), Kohlstrung (2), Stenger (3), Markovic (6), Witt (4), Annasar, Völkel, Neuß (3), Schrodt (1/1), Seitel

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