Neuer Gymnastikraum in der Main-Kinzig-Halle sehr beliebt

Hanau. In der Main-Kinzig-Halle ist dort, wo ehedem das Jugendbildungswerk der Stadt Hanau seinen Sitz hatte, ein neuer, 150 Quadratmeter großer Gymnastikraum entstanden. In dem fühlt sich mittlerweile eine Rehabilitations-Sportgruppe des Vereins für Sport und Gesundheit (VSG) Hanau pudelwohl, wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei einer Pressekonferenz miterlebte. Er stellte den Gymnastikraum als eines von vielen Beispielen dafür dar, wie der Sportentwicklungsplan der Stadt Hanau umgesetzt wird.

„Wir wollen auch den Menschen Sportangebote ermöglichen, die in allen Altersgruppen an keinen Verein gebunden sind“, sagte Kaminsky. Vor allem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gelte das für die Gesundheitsvor- und -nachsorge, aber auch für junge Menschen, denen es häufig an Bewegung mangele.  Als Beispiele nannte er den neuen Sport- und Freizeitpark am Hochgericht, der „bestens angenommen wird“, sowie den von Stadt und Förderverein der Friedrich-Ebert-Schule Klein-Auheim bewegungsfreundlich umgestalteten Schulhof und die in der Steinheimer Kneippanlage aufgestellten Fitnessgeräte vor allem für ältere Menschen.

Diese Projekte gehörten zu den Handlungsempfehlungen des 2008 beschlossenen Sportentwicklungsplans. Daraus umgesetzt ist auch ein Bolzplatz im Freigericht-Viertel.
Den Gymnastikraum in der Main-Kinzig-Halle nutzt seit etwa einem Monat nicht nur der VSG Hanau. Dort haben auch Schülerinnen und Schüler der Karl-Rehbein-Schule Unterricht, und die Volkshochschule bietet Kurse an. „Für solche Räume gibt es eine hohe Nachfrage, so dass die Stadt mit ihrer Fachstelle Sport noch eine Menge Hausaufgaben machen muss“, bekannte der OB.

Die Stadt setze den Sportentwicklungsplan konsequent um, aber das dauere „noch einige Jahre“. Das Beispiel Gymnastikraum zeige, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“.
25 bis 30 Aktive gehören zur Reha-Sportgruppe des VSG Hanau, die im Gymnastikraum der Main-Kinzig-Halle ihr neues Domizil gefunden haben. Darüber hinaus bietet der Koronar- und Reha-Sportverein eine Herzsportgruppe mit 50 bis 60 Beteiligten in der Main-Kinzig-Halle an und Schwimmen im Heinrich-Fischer-Bad. Walter Imgram, Vorsitzender des VSG Hanau, bedankte sich beim Oberbürgermeister für die Hilfe, die die Fachstelle Sport mit Thomas Ritter an der Spitze dem Koronar- und Rehasport biete. 

Für den Umbau des Gymnastikraum, Installations- und Brandschutzarbeiten in  der gesamten Main-Kinzig-Halle sowie neue Abstellräume dort hat die Stadt Hanau rund 260.000 Euro investiert. (pshu)

 

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