Hanau. Gestiegene Einkaufspreise auf dem Großhandelsmarkt, erhöhte staatliche Abgaben auf den Strompreis und ein Mehr an Gebühren für die Stromnetze zwingen die Stadtwerke Hanau ihre Strompreise zum 1. Januar 2020 anzupassen. Ähnlich verhält es sich beim Erdgas: Wegen im vergangenen Jahr erneut angezogener Preise an der Energiebörse und damit verbundener höherer Beschaffungskosten ist ein Preisanstieg zum 1. Januar 2020 unvermeidlich. Stadtwerke-Geschäftsführerin Martina Butz weist darauf hin, dass die Stadtwerke Hanau die Preise entgegen dem Trend auf dem Anbietermarkt sogar für einige Jahre gesenkt hatten. Das war bei Erdgas 2015 der Fall, bei Strom 2016. Seither gab es keine Preiserhöhung mehr.

erdgas-160.jpgNeues Festpreis-Produkt im Angebot
Hanau. Die Stadtwerke Hanau passen zum 1. November 2010 die Erdgaspreise für Privat- und kleinere Gewerbekunden an. Ursache dafür sind veränderte Bedingungen am Erdgasmarkt, vor allem die gestiegenen Primärenergiepreise im ersten Halbjahr 2010. Gleichzeitig bietet das Unternehmen allen Privat- und kleineren Gewerbekunden ein neues Festpreis-Produkt  über 14 Monate an.

{mosimage}Wirtschaftsminister Rhiel betreibt Kartellverfahren gegen acht Wasserversorger
Wiesbaden - In Hessen laufen derzeit gegen acht Wasserversorger Kartellverfahren des Hessischen Wirtschaftsministeriums wegen des Verdachtes auf überhöhte Preise für Trinkwasser. Bereits in der Vergangenheit hatte die Ankündigung solcher Kartellverfahren Wasserversorger zum Einlenken gebracht. Im vergangenen Jahr hatte sich Hessens Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel mit zwei Wasserversorgern im Rheingau und in Offenbach auf Preissenkungen um durchschnittlich rund zehn Prozent verständigt und daraufhin bei diesen beiden Unternehmen auf kartellrechtliche Untersagungsverfügungen verzichtet.

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Hanau - Die Stadtwerke Hanau (SWH) heben nach über einjähriger Stabilität die Strompreise zum 1. Februar 2005 zwischen 3,6 und 5,1 Prozent an. Ausschlaggebend für die höheren Preise sind in erster Linie die um etwa 15 Prozent gestiegenen Strombeschaffungskosten, die aber nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Hinzu kommt, dass sich die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) vorgeschriebenen gesetzlichen Abgaben verteuert haben.

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