Wiedereröffnung der Grenzstein-Sammlung im Hessenpark

grenzstein quer hessenpark 740Grenzstein - Foto: Hessenpark

 

Neu-Anspach. Im 19. Jahrhundert wurden an Handelsstraßen häufig Kilometersteine aufgestellt, um die Entfernung zur nächst größeren Stadt anzuzeigen. Zudem gab es unzählige Grenzsteine zur Markierung der Grenzverläufe, da das heutige Hessen früher kein einheitliches Land, sondern in diverse Kleinstaaten zersplittert war.

30 dieser Markierungssteine wurden im letzten Jahr in der Baugruppe Rhein-Main zusätzlich aufgestellt. Besonders interessant sind die Dreimärker-Steine, die an Orten standen, an denen drei Grenzen aufeinander trafen. Der älteste Grenzstein stammt aus dem Jahr 1560. Zu den Highlights für Grenzsteinforscher gehört zudem der Hauptstein aus Fulda mit dem Prunkwappen. In Zusammenarbeit mit dem 2004 gegründeten Verein zur Pflege historischer Grenzmale in Hessen e.V. hat das Freilichtmuseum zwei neue Informationstafeln erstellt, die den Besuchern Einblicke in die Geschichte und die Funktionen dieser steinernen Zeugen liefern.

Am 26. Juli um 11 Uhr wird die Grenzstein-Sammlung in der Baugruppe Rhein-Main im Rahmen einer kleinen Feier offiziell wiedereröffnet. Mit von der Partie sind dann Museums-Restaurator Matthias Stappel, Gerd Mathes, der  Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung historischer Grenzmale in Hessen e.V., und der ehrenamtliche Obmann für historische Grenzsteine im Hochtaunuskreis, Hans-Peter Borsch. Besucher sind herzlich willkommen.

Wiedereröffnung der Grenzstein-Sammlung
26. Juli 2015, 11 Uhr, Baugruppe Rhein-Main

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

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