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Aloys Lenz: „Herausragende Arbeit für Main-Kinzig und die Welt“

lenz-thw-470.jpgFoto: Privat

Landtagsabgeordneter zu Gast beim Technischen Hilfswerk im Altkreis Hanau  
Main-Kinzig-Kreis. Der CDU-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz besuchte zu einem Informationsgespräch den Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Erlensee. Lenz wollte sich beim Ortsbeauftragten Alexander Schapeit sowie seinem Stellvertreter Heinz Langenberger über die aktuelle Situation der Katastrophenschützer in der Region Hanau erkundigen. In einem offenen Gespräch ließ sich Lenz von verschiedenen Gruppenführern und Gruppenführerinnen die aktuelle Lage des THW am Standort Erlensee erklären, der für Hanau und den kompletten Altkreis Hanau zuständig ist.

Am 22. August 1950 wurde das THW durch Otto Lummitzsch im Auftrag des Bundesinnenministeriums (BMI) gegründet und 1953 zur Technischen Nothilfe für den Zivilschutz vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuß als Katastrophenschutz- und Einsatzorganisation des Bundes ins Leben gerufen. Im gesamten Bundesgebiet hat der THW derzeit rund 80.000 ehrenamtliche und 800 hauptamtliche Mitglieder, die in 668 Ortsverbänden für den Schutz des Landes bereit stehen. Der Ortsverband Erlensee verfügt über insgesamt 70 Mitglieder, von denen 45 aktiv sind. Dem Verband gehört eine Jugendgruppe mit 18 Nachwuchskräften an, denen bereits ab einem Alter von 10 Jahren die Mitarbeit beim THW ermöglicht wird.

Der Katastrophenschutz verfügt bundesweit über insgesamt 11 verschiedene Fachgruppen, von denen in Erlensee drei Fachgruppen, die FG Wasserschaden/Pumpen als auch die FG Elektroversorgung und FG Beleuchtung untergebracht sind. Die weiteren Fachgruppen, zu denen u.a. Spreng- oder Räumgruppen zählen, befinden sich in Ortsverbänden in nächster Nähe, so dass bei Gefahr sehr schnell genügend Kräfte zusammengezogen werden können.

„Die Organisation des Katastrophenschutzes ist in dieser Form einzigartig auf der Welt. Deutschland wird dafür in vielen anderen Ländern hoch geachtet. Die jüngsten außereuropäischen Einsätze führten die Retter der Auslandsgruppe des Ortsverbandes Erlensee unter anderem in das Erdbebengebiet von Haiti oder zur Dreifach-Katastrophe nach Japan. Die Qualität der Arbeit des THWs ist so hoch, dass die Volksrepublik China nun ein Pendant dazu aufbauen möchte und dazu bereits einige Spezialkräfte zu Lehrgängen nach Deutschland entsendet hat“, erläutert Schapeit.

Aloys Lenz zollte den Katastrophenschützern hohen Respekt für ihre Arbeit. Das subjektive Sicherheitsempfinden sowie die objektive Sicherheitslage seien wesentliche Aspekte im Hinblick auf die Lebensqualität in der Region. „Der Besuch hat zum Verständnis der Tätigkeiten und Aufgaben des Technischen Hilfswerks viel beigetragen. Es ist beeindruckend, dass so viele Freiwillige bereit sind, sich in ihrer Freizeit auf einem solch hohen technischen Niveau ausbilden zu lassen, um den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ehrenamtlich zu helfen. Für diesen Einsatz gebührt jedem einzelnen THW´ler viel Respekt und Anerkennung“, so Lenz.

Aloys Lenz bedankte sich abschließend für das Gespräch und sagte zu, weiterhin im Kontakt mit dem THW vor Ort zu bleiben. „Bewundernswertes Engagement, hervorragende Ausrüstung, gute Aus- und Fortbildung und motivierter Nachwuchs: alles steht für etwaige Katastrophen bereit, wir können uns glücklich schätzen, solche Helfer vor Ort zu haben.“ (Büro Lenz, MdL)

 

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