Wappen von Taizhou im Hanauer Rathaus

wappen-taizhou-300Unterzeichnung der Partnerschaftsvertrags im Juni
Hanau. Die bevorstehende Städtepartnerschaft Hanaus mit der chinesischen Provinzhauptstadt Taizhou ist nun für Besucher des Neustädter Rathauses gut sichtbar: An der Wand vor dem Saal der Stadtverordnetenversammlung prangt seit neustem das Wappen der zukünftigen Partnerstadt. Aufgehängt wurde es gemeinsam von den Mitgliedern des Magistrats, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold, sowie den Vertretern des Vereins "Freundschaft mit Taizhou/China" Jürgen Scheuermann und Robert Restani.

"Die Partnerschaft mit der Taizhou ist zukunftsweisend für Hanau" waren sich die beiden Stadtoberen einig. "China nimmt auf der internationalen Bühne sowohl wirtschaftlich als auch kulturell einen immer wichtigeren Rang ein. Diese Tendenz wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Hanau hält mit dieser Entwicklung Schritt und legt mit der Partnerschaft den Grundstein für einen fruchtbaren interkulturellen Austausch auf vielen Ebenen."

Seit 2009 unterhält Hanau freundschaftliche Beziehungen mit Taizhou. Diese entstanden aus einer Schulpartnerschaft zwischen der Karl-Rehbein-Schule und der Middleschool Sanmen in Sanmen, einem Stadtteil von Taizhou. Heute finden zahlreiche Kontakte zwischen verschiedenen Einrichtungen aus kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen beider Städte statt. Diese vielfältigen Beziehungen werden durch einen Partnerschaftsverein unter Leitung von Jürgen Scheuermann und Jens Gottwald koordiniert.

Bereits im Januar hatten der Magistrat und das Stadtparlament der Stadt Hanau die Verbindung mit der Millionenstadt Taizhou in der Provinz Zhejiang beschlossen. Mitte Juni werden offizielle Vertreter der Stadtregierung von Taizhou nach Hanau reisen, um die Partnerschaft offiziell zu besiegeln. Der Gegenbesuch der Hanauer Delegation ist für den Herbst 2012 geplant. (Stadt Hanau)

Hintergrund:
Taizhou liegt in der Provinz Zhejiang der Volksrepublik China. Die Stadt hat ca. 5,6 Millionen Einwohner und eine Fläche von 9.413 Quadratkilometern. Die Stadt liegt verkehrsgünstig und besitzt eine gute Infrastruktur. Südlich der wirtschaftlich-technischen Entwicklungszone Shanghais, zwischen Wenzhou und Ningbo gelegen, hat Taizhou einen eigenen Flughafen und verfügt über eine gute Anbindung im Bereich Schiene und Straße. Der Binnenschiffsverkehr ist ebenso weit entwickelt wie die Seehäfen der Stadt. Entlang des Jiaojiang (Jiao Flusses) haben sich zahlreiche Werften angesiedelt.
Seit der Durchführung der Reform- und Öffnungspolitik Deng Xiaopings hat Taizhou sich wirtschaftlich und gesellschaftlich immens entwickelt. Insbesondere der industrielle Bereich ist durch ein rapides Wachstum gekennzeichnet. Im Rahmen einer Delegationsreise im Jahr 2011 wurden die Unternehmen Geely (Automobilfirmen) und Gemsy (Nähmaschinen und Textilien) besucht. Der Bankenmarkt in Taizhou ist ebenso stark entwickelt und spezialisiert auf die Leichtindustrie. Taizhou verfügt insgesamt über drei lokale Geschäftsbanken. Neben dem Wirtschaftsbereich verfügt Taizhou auch über hervorragende kulturelle Einrichtungen. Der Tiantai-Berg ist der Ursprung der Tiantai-Schule des Buddhismus und der Südschule des Daoismus. Auch gilt die Stadt als Ursprungsort der Genossenschaften. Zu den Sehenswürdigkeiten der Region zählen weiterhin der Guoqing-Tempel, der Steinbalken-Wasserfall und die Kunstglas-Ausstellungshalle.

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