Baugesellschaft Hanau sichert attraktiven Wohnraum in Innenstadtnähe

antoniterstrasse-bauhu-740Foto: Baugesellschaft Hanau -

Hanau. „Die Arbeiter hatten mir versprochen, dass ich innerhalb von vier Tagen wieder Wasser habe. Und das haben sie auch gehalten.“ Hildegard Pfarr ist voll des Lobes über die Zuverlässigkeit und Schnelligkeit, mit der die Modernisierungsarbeiten in ihrer Wohnung ausgeführt wurden. Die Vorfreude auf die schönere und modernere Ausstattung ließ nach ihren Worten die Zeit der Renovierung aber im Fluge vergehen. „Zwischendurch haben wir halt Camping in der Wohnung gemacht“, beschreibt sie mit einem Augenzwinkern die Zeit des Provisoriums.

Dabei sei der größte Schmutz mit der Neugestaltung des Badezimmers verbunden gewesen, so die langjährige Mieterin. Denn im Zuge der Sanierung sei auch eine Wand herausgerissen worden, um aus Minibad und WC einen gemeinsamen Raum entstehen zu lassen. Der erlaubt es jetzt zur großen Freude von Frau Pfarr, sogar die Waschmaschine dort bequem unterzubringen.
Das Gebäude mit den Hauseingängen 26 und 26a in der Antoniterstraße ist eins von fünf Gebäuden auf dem Gelände, die die Baugesellschaft Hanau derzeit im Bestand von Grund auf modernisiert. Neben den neuen Bädern erhalten die Wohnungen auch eine erneuerte Elektrik, neue Fenster und Wohnungstüren sowie ein Heizungssystem auf heutigem Stand, das im Herbst 2015 an ein Gas-Blockheizkraftwerk als Nahwärmeversorger angeschlossen wird. Doch die Modernisierung geht über die Innenräume hinaus: neben der neuen Dacheindeckung und der freundlichen Fassadengestaltung wurden auch die Balkone allesamt aufgearbeitet und präsentieren sich jetzt in einem moderneren Aussehen.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte den Abschluss des ersten Sanierungsabschnitts in dem Wohngebäude zum Anlass genommen, um sich gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Baugesellschaft, Jens Gottwald, sowie der für das Projekt verantwortlichen Ingenieurin, Marion Magel, und dem zuständigen Stadtteil-Ansprechpartner Hakan Yilmaz vor Ort zu informieren und von den Mietern direkt berichten zu lassen, wie diese die Zeit der Sanierung erlebt haben. „Immerhin investiert die Baugesellschaft allein in die Aufwertung der 96 bestehenden Wohnungen rund sieben Millionen Euro“, so der OB, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Baugesellschaft ist. „Das Projekt ist in Verbindung mit den geplanten Neubauten ein wichtiger Mosaikstein in der Gesamtkonzeption, die sicherstellen soll, dass es auch künftig bezahlbaren und attraktiven Wohnraum in Innenstadtnähe gibt,“ so Kaminsky und verweist auf die gute Verkehrsanbindung, die nahegelegene Kinzig und nach Beendigung der Baustelle ansprechend gestaltete Grünanlage rund um die Häuser.
In unmittelbarer Nachbarschaft zu den sanierten Wohngebäuden werden in Trägerschaft der Baugesellschaft Hanau außerdem ab Frühjahr auch drei neue Wohngebäude mit insgesamt 40 barrierefreien Wohnungen entstehen. Das Vorhaben schlägt mit weiteren vier Millionen Euro zu Buche, so dass das Wohnungsbauunternehmen damit rund 11 Millionen Euro in den Gesamtkomplex „Antoniterstraße“ investiert. Denn die Anlage erfreut sich nach den Worten von Jens Gottwald nach wie vor größter Beliebtheit. Wie der Geschäftsführer der Baugesellschaft erläutert, gibt es einige Mieter, die bereits in den 60er-Jahren die damals neugebauten Wohnungen bezogen haben und seither dort geblieben sind.
Zu ihnen zählt auch das Ehepaar Marie und Wilhelm Franz, das anfangs auch nur wenig begeistert war von der geplanten Modernisierung. Ihrer Ansicht nach waren die Wohnungen „gut genug“. Auf die mit Lärm, Schmutz und Belästigungen verbundene Sanierung hätten sie im Vorfeld verzichten können. Um ihnen die Sanierung in der bewohnten Wohnung zu ersparen, bot die Baugesellschaft dem Ehepaar den vonseiten des Unternehmens organisieren Umzug aus dem dritten Stock in eine identisch geschnittene, bereits fertiggestellte Wohnung im ersten Stockwerk an. „Ich freue mich jeden Tag über die Treppen, die ich nicht mehr steigen muss“, strahlt Marie Franz im Gespräch mit dem OB, und zeigt ihm anschließend die neugestalteten Zimmer. „Es ist doch alles viel schöner geworden“, gibt sie heute gern zu.
In diesem Punkt sind sich aber ohnehin alle einig, die der OB an diesem Vormittag trifft. Auch Kornelia Hölzinger, die erst seit vier Jahren in der Erdgeschoss-Wohnung wohnt, kann es kaum erwarten, ihrem Besucher vorzuführen, was die Sanierung mit ihrer Wohnung gemacht hat. Sie ist so begeistert von den Neuerungen, dass sie dem OB in ihrer Freude geradezu um den Hals fällt. „Ich habe hier schon immer gern gewohnt, aber jetzt gehe ich hier ganz bestimmt gar nicht mehr weg. Ich kann stolz sein, in dieser Wohnanlage zu wohnen.“ (bauhu)

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