Baugesellschaft glänzt mit Betriebsergebnis

Hanau. Auf einer Pressekonferenz stellten der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Claus Kaminsky , Geschäftsführer Jens Gottwald und Prokurist Uwe-Horst Winter das Ergebnis der Geschäftstätigkeit im Jahr 2013 vor. Kaminsky berichte gleich am Anfang der Veranstaltung stolz vom besten Ergebnis der letzten Jahre und er sei mit dem Verlauf 2013 sehr zufrieden. Der Jahresüberschuss beträgt 821.000,00 Euro.  Investiert wurden insgesamt 4,8 Mio. Euro.

Kaminsky würdigte die Baugesellschaft als einen der wesentlicher Entwickler der Stadt Hanau und widersprach Spekulationen über einen Verkauf der Firma. Er verwies dabei auf das Beispiel der Stadt Dresden. Dort hatte man die städtische Wohnungsbaugesellschaft privatisiert. Zwar konnte man damit kurzfristig die Bilanzen verbessern doch der Katzenjammer folgte prompt. Dresden muss sich weiter mit defizitären haushalten beschäftigen und das Vermögen der Wohnungsbaugesellschaft ist nicht mehr in eigener Verantwortung. Damit habe man auch ein wichtiges Instrument zur Stadtentwicklung und für bezahlbaren Wohnraum aus der Hand gegeben.
Der Oberbürgermeister erinnerte auch daran, dass Hanau im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet einen verhältnismäßig günstigen Mietspiegel habe. Mit 3200 Wohnungen unter 6,00 Euro/m² wird der Mietspiegel in Hanau sehr günstig beeinflusst.
Geschäftsführer Jens Gottwald berichtet mit einer Präsentation über die letzten 5 Jahre der Entwicklung des städtischen Wohnungsunternehmens. Insgesamt hat die Gesellschaft 57 Mio. Euro in ihre Liegenschaften investiert. Dabei wurden wesentliche Teile der Hanauer Altstadt modernisiert und auf aktuelle Wohnstandards gebracht. Genannt wurden unter anderem die Liegenschaften in der Badergasse und in der Metzgerstraße. In der Rhönstraße wurde das sogenannte Schwesternhaus modernisiert und am Mühltorweg wurde der Schallschutz verbessert und neue Balkone installiert.
Gottwald bezeichnete die Maßnahmen der letzten 5 Jahre als die größte Sanierungswelle seit dem Wiederaufbau.
470 Anfragen nach Wohnungen gingen im Jahr 2013 bei der Baugesellschaft ein. Davon waren 195 Nachfragen nach öffentlich geförderten Wohnraum.
Derzeit ist die Umwandlung von Wohnungen am Altstädter Markt zu Läden projektiert. Drei neue Läden sind geplant, die Verhandlungen mit Interessenten fast abgeschlossen. Im Herbst stehen Planungen für die Sanierung von Hafentor und Westerburgstraße an. Das Neubauprojekt Ostkarree an der Französischen Allee pausiert. Noch eine Mieterin blockiert den Fortgang. Trotz 20 verschiedener Wohnungsangebote in anderen Liegenschaften der Baugesellschaft weigert sich die Wohnungsinhaberin umzuziehen. OB Kaminsky stellte klar, dass es keinen „goldenen Handschlag“ geben werde und man auf eine Räumungsklage setze. Man werde diese eine Mieterin nicht besser stellen als all die anderen, die einvernehmlich neue Wohnungen unter dem Umzugsmanagement der Baugesellschaft bezogen. (gg)

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