Neues aus dem Tierreich

auerochsen kaelbchen foto rainer prause 840Verstoßenes Auerochsenkälbchen hat Amme gefunden - Foto: Rainer Prause -

Hanau. Zeit der Hirsche: Ob Rot-, Dam-, Sikawild oder Elch – jetzt ist die Zeit des Fegens (Abfallen und Abreiben der Basthaut des Geweihes). Den Beginn hat das Rotwild gemacht, gefolgt von Dam-, Sika und Elchwild.

Das Hirschgeweih besteht aus Knochengewebe. Es wird jedes Jahr neu gebildet. Nach der Brunft wird es abgeworfen. Im Frühjahr wächst es aus den Vorsprüngen des Stirnbeins. Beim Wachstum ist es vom Bast umhüllt, der den Knochen ernährt. Nach dem Wachstumsende fällt der Bast ab (oder wird gefegt) und das jetzt ausgehärtete Geweih wird als Waffe gegen Rivalen während der Brunft (Fortpflanzungszeit) eingesetzt. Der Geweihwechsels wird durch die männlichen Geschlechtshormone gesteuert. Das Spektakel Hirschbrunft wird in den nächsten Wochen in allen Hirschgehegen des Wildparks zu beobachten sein.

Adopt an Ur: Auerochsenkalb Caspar, geboren am 4.8.2015 von der dreijährigen Mutterkuh Angie nahm ihren Sohn leider nicht an und verweigerte ihm das Säugen. Unsere alte Urkuh Maya, die im Februar Kalb Ron zur Welt brachte, wurde daraufhin von Ron genötigt, Caspar zu adoptieren und ihn ebenfalls zu säugen. Maya weigerte sich zunächst und trat mehrfaches gegen das fremde Kälbchen aus. Da Ron jedoch den kleinen Caspar immer wieder aufforderte, am Euter seiner Mutter zu trinken und Caspar in ihre Richtung trieb, fügte sich Maya schnell in ihr Schicksal. (Quelle: Wildpark "Alte Fasanerie")

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