Baugesellschaft präsentiert neuen Werbeträger am Hochhaus „Vor dem Kanaltor 3“

bauhu-videowall-300Hanau. Eine hochmoderne „Video-Wall“ sorgt derzeit dafür, dass dem frisch sanierten Hochhaus der Baugesellschaft am Kanaltorplatz besondere Aufmerksamkeit zuteil wird. Die Wechselbildanzeige ist der jüngste Werbeträger des Wohnungsunternehmens und nach den Worten von Geschäftsführer Jens Gottwald die größte Video-Modulwand in ganz Hessen. Auf der 5,10 mal 7,70 Meter großen Fläche wird künftig von morgens 6 Uhr bis 22 Uhr neben einer eigens dafür konzipierten Präsentation des Wohnungsunternehmens Werbespots regionaler und überregionaler Unternehmen laufen.

Die Modulwand wurde an der Südfassade des Hochhauses platziert, so dass sie und damit die künftig dort gezeigte Werbung aus Richtung Parkplatz des Postcarrés, aber auch von den am Westbahnhof verkehrenden Zügen gut zu sehen ist. Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky beim offiziellen Start der ersten Baugesellschafts-Spots von Geschäftsführer Gottwald, erfuhr, hat die Baugesellschaft für die Video-Modulwand rund 215.000 Euro investiert. Die Refinanzierung soll durch die Werbeeinnahmen erfolgen.

Die „Video-Wall“ besteht aus 50 Modulen  mit jeweils 3072 Pixel pro Modul. Dank der Ausstattung mit einer hohen LED-Anzahl sind nach den Worten von Jens Gottwald eine hohe Leuchtintensität und damit einhergehend scharfe Bilder gewährleistet.
Die Installation der Video-Modulwand war Bestandteil einer grundlegenden Sanierung des Hochhauses „Vor dem Kanaltor 3“, die auch zu einer deutlichen optischen Aufwertung des Gebäudes führte, das sich nun neben dem Postcarré harmonisch in das Gesamtbild eines attraktiven Stadtentrees einfügt.

Diese optische Verschönerung des 1968 erbauten zwölfgeschossigen Hauses war jedoch nur eine erwünschte Begleiterscheinung der grundlegenden Modernisierung des Hauses, die nun bis auf Restarbeiten weitestgehend abgeschlossen ist.
Die bisher ungedämmten Massivwände erhielten im Rahmen der Sanierung eine neue Gebäudehülle, deren Konstruktion für einen besseren Wärmeschutz ebenso sorgt wie auch wie für eine wirkungsvolle Lärmdämmung. Zusätzlich wurde die Heizungs- und Warmwasseranlage der Liegenschaft erneuert.

Alle Fenster und Balkontüren wurden gegen dreifach verglaste Elemente ausgetauscht. Auf dem Dach, das ebenfalls eine neue, rund 22 Zentimeter dicke Dämmung erhalten hat, wurde zudem eine Solaranlage installiert.

Nach Abschluss der wärmeschutztechnischen Erneuerung erreicht das rund 40 Jahre alte Gebäude den anspruchsvollen Standard eines vergleichbaren Neubaus. Der Heizwärmebedarf wird sich in Folge der Modernisierung um rund 75 Prozent reduzieren. Dieses Einsparpotential kommt direkt den Mietern der insgesamt 38 Wohneinheiten zugute, deren Nebenkosten entsprechend sinken werden, unterstrich Jens Gottwald abschließend die Bedeutung der Sanierungsmaßnahme. (BauHU)

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