Magistrat stimmt Bebauungsplan für Gewerbegebiet am Lamboywald zu

Satzungsbeschluss am 12. November in der Stadtverordnetenversammlung
Hanau. Das neue Gewerbegebiet "Am Lamboywald" wird auf einer rund zehn Hektar großen Fläche im nördlichen Teil der ehemaligen Hutier-Kaserne entstehen. Auch ein Grünstreifen sowie Fuß- und Radweg von der Möhnestraße Richtung Lamboywald sind geplant. Erreichen wird man das Gebiet zukünftig über die Lamboystraße und die Johann-Carl-Koch-Straße einerseits und die Niddastraße andererseits. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Magistrat der Stadt Hanau zu, den entsprechenden Bebauungsplan den Stadtverordneten am Montag, 12. November, zum Beschuss vorzulegen. Im regionalen Flächennutzungsplan ist das Plangebiet als gewerbliche Baufläche dargestellt. Eine Änderung des Flächennutzungsplans ist somit nicht erforderlich.
"Die ehemalige Hutier-Kaserne entwickelt sich prächtig", stellte Oberbürgermeister Claus Kaminsky erfreut fest. "Die Stadt hat mit der Hauptfeuerwache und dem Gefahrenabwehrzentrum den Anfang gemacht, es folgten Garten-Löwer und Autohändler Brass, dann die Haustechnikfirma R + S solutions Holding AG aus Fulda, die den gesamten denkmalgeschützten Teil der ehemaligen Hutier-Kaserne gekauft hat und nach und nach saniert." Mit der Entwicklung des neuen Gewerbegebiets "Am Lamboywald" schließe sich der Kreis und die Konversion im Stadtteil Lamboy nähere sich dem Ende, so der OB.

Das Areal, das sich noch im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) befindet, grenzt im Süden an das Gefahrenabwehrzentrum der Stadt Hanau, im Osten an den Lamboywald, im Norden und Westen an die Gewerbebereiche von Niddastraße, Ruhrstraße und Möhnestraße. "Wir sehen hier ideale Gegebenheiten für eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets Hanau Nord", so Wirtschaftsdezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold. Aus städtischer Sicht, biete das Gelände sich perfekt für die Ansiedlung weiterer Firmen an. "Die zentrale Lage mitten im Rhein Main Gebiet mit dem Autobahnanschluss vor der Haustür und der hervorragenden Infrastruktur ist ideal für Unternehmen, die überregional tätig sind und großen Platzbedarf haben", so Stadtrat Piesold. "Besonders geeignet sind Betriebe, die Ergänzungsfunktionen zu Hanau Betrieben wahrnehmen und beispielsweise wirtschaftsnahe Dienstleistungen anbieten wollen."
Die rund 85.000 Quadratmeter versiegelter Fläche mit drei Fahrzeugwartungshallen sollen in mehrere Baugrundstücke ab 3000 Quadratmetern aufgeteilt werden. Die um das Jahr 1991 errichteten Fahrzeugwartungshallen verfügen über Lagerbereiche und Büroräume. Sie sind außerdem mit Kränen und Absauganlagen sowie Wartungsgruben ausgestattet. Nach Auskunft der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben bereits eine ganze Reihe von Unternehmen und Gewerbetreibenden ihr Interesse an Grundstücken bekundet. Mit mehreren davon befindet sich die BImA bereits in Kaufverhandlungen. Im nordöstlichen Bereich der ehemaligen Hutier-Kaserne hat Ikea 3,7 Hektar für Erweiterungszwecke gekauft, der Baubeginn ist jedoch noch offen. (pshu)

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