60. Fukushima-Mahnwache in Hanau

fukusima mahnwache 7 9 15 840Fukushima-Mahnwache auf dem marktplatz - Foto: Privat -

Protest gegen Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Sendai in Japan
Hanau. Vehement haben sich die Teilnehmer der 60. Fukushima-Mahnwache  am Hanauer Marktplatz  gegen die Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Sendai in Japan ausgesprochen. Nach Fukushima ein AKW in Japan wieder anlaufen zu lassen, sei in höchstem Maß unverantwortlich. Da bereits der erste Störfall nach weinigen Tagen in diesem Reaktor aufgetreten sei, zeige sich erneut, dass die Atomenergie nicht zu verantworten sei.


In gleichem Maß kritisierte Elmar  Diez als Vertreter der Atomkraftgegner, dass die japanische Regierung es jetzt den Bürgern der Stadt Nahara erlauben wolle, wieder in ihre Stadt, die 20km vom Fukushima-Reaktor entfernt liege, zurückzukehren, obgleich diese sich in der evakuierten 30km-Zone befinde.
Nach Informationen der Ärzteorganisation IPPNW sei durch neu aufgetretene Freisetzungen von Radioaktivität eine anhaltende Verstrahlung der japanischen Küste vor Fukushima festgestellt worden, wie Gabriele Lüdecke-Eisenberg und Wolfgang Lüdecke in ihrem Beitrag feststellten.
Diese neuen schlechten Nachrichten veranlassen die Atomkraftgegner weiterhin ihre monatlichen Mahnwachen in Hanau durchzuführen, um die Katastrophe von Fukusima  und ihre Folgen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.(ED)

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