Wildpark „Alte Fasanerie“ guckt nach vorn

fas-luchs-robin.jpgLuchs Robin im Sommer noch kerngesund

Neue Luchsfamilie soll aufgebaut werden
Hanau - Das Wildparkteam hat sich entschieden, eine neue Luchsfamilie aufzubauen. „Wir stehen im Kontakt mit dem Tierpark Neuhaus in Niedersachsen und wollen dort nächste Woche ein einjähriges Luchsweibchen holen“, berichtet Wildbiologin Dr. Marion Ebel. Trotz der jahrelangen Erfahrung in der Haltung der Luchse, sind in den letzten 6 Wochen drei der sechs Luchse an unterschiedlichen Ursachen gestorben. Bei den darauffolgenden tierärztlichen Untersuchungen gerieten die zwei verbliebenen Luchsjungen in Stress und entkamen aus dem Luchsgehege. So waren auf einmal gar keine Luchse mehr im Gehege. Glücklicherweise wurden beide Luchsjungen wieder eingefangen. „Die beiden Jungtiere machen einen gesunden Eindruck“, schildert die Wildbiologin ihre Beobachtungen.

Jetzt soll mit dem neuen Luchsweibchen ein neuer Anfang stehen. „Der erste Schritt ist nun die Vergesellschaftung des neuen Tieres mit den beiden Jungtieren“, erklärt die Fachfrau. „Die Tiere müssen sich erstmal aneinander gewöhnen.“ Im Anschluss soll dann die Frage geklärt werden, woher wir einen männlichen Luchs bekommen.“ Bereits Ende diesen Jahres soll dann die Luchsfamilie wieder komplett sein.

Zum Hintergrund:

Am 01.10.2007 verstarb als erster Luchs das Luchsweibchen Lyka, die eine Nierenverletzung aus ungeklärter Ursache erlitt. Bei der Obduktion wurde dann auch noch ein Beckenbruch festgestellt, so dass die Verantwortlichen des Wildparkteams von einem Sturz der Katze ausgehen. Nur wenige Wochen später verstarb eines der im Mai geborenen Luchsjungen an Nierenversagen. Der Abschlussbericht von der Obduktion wird nächste Woche erwartet. Und dazu kam dann gut zwei Wochen später noch eine Nierenentzündung von Luchspapa Robin, der bedauerlicherweise daraufhin eingeschläfert werden musste. (FA Wolfgang)

 

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