Hanau erhält wieder eine Synagoge

Bild: Links Lars-Oliver Renftel von der Stadt Hanau, Carl-Edward Günther (Baugesellschaft Hanau) und der Architekt des neuen Jüdischen Gemeindezentrums Professor Alfred Jacoby.
Hanau - Am kommenden Wochenende wird die neue Hanauer Synagoge in der Wilhelmstrasse 11a eröffnet. Nach einen Entwurf von dem Architekten Professor Alfred Jacoby wurde ein Gebäude der ehemaligen Fabrik Schwan in der Wilhelmstrasse umgestaltet und ergänzt. Ab 17.4.2005, OB Kaminsky bezeichnete dies als "historisches Datum für Hanau", wird die neue Jüdische Gemeinde in Hanau ihr Gemeindezentrum beziehen. Diese neue Jüdische Gemeinde wurde am gestrigen Sonntag gegründet und hat etwa 250 Mitglieder, die zum grossen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen.
Das Gebäude befindet sich im Besitz der Baugesellschaft Hanau und wurde von der Stadt Hanau angemietet. Die Kosten der Umgestaltung teilen sich die Stadt Hanau (400.000 Euro) und das Land Hesen (75.000 Euro). Geschaffen wurden moderne Räumlichkeiten mit einem Saal (auch Gebetsraum), sowie Nebenräumen, die sich auf vielerlei Art für Gemeindezwecke (Unterricht, Geselligkeit etc.) nutzen lassen.
Im Anschluss an das Gebäude entstand ein ca. 60qm grosser Innenhof aus libanesischem Zedernholz.
Das Jüdische Gemeindezentrum wird am 17. April mit einer Feierstunde im Paul-Hindemith-Saal des Congress Park Hanau eröffnet.
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