yeo jin park phm 250Die Ausnahme-Pianistin und Hindemith-Interpretin Yeo-Jin Park - Foto: Privat - Hanau. Die Paul-Hindemith-Musikschule Hanau (PHM) hat die in Hanau sehr bekannte junge Pianistin Yeo-Jin Park als Klavierdozentin in ihren Reihen verpflichtet. Das Ungewöhnliche an dieser Nachricht ist, dass damit eine ehemalige PHM-Schülerin und mehrfache Preisträgerin nunmehr als Dozentin an ihre ehemalige Musik-Schule zurückkehrt.

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waechtersbach-kessler-470.jpgKünstlerisch wertvolle Wächtersbacher Keramik gibt es nur noch im Museum. (Archivfoto: HanauOnline)

Landrat Pipa: Schließung der Keramischen Fertigungsstätte hinterlässt einen äußerst bitteren Beigeschmack
Main-Kinzig-Kreis. – Die endgültige Schließung der „Keramischen Fertigungsstätte Brachttal“ hinterlässt bei Landrat Erich Pipa einen „äußerst bitteren Beigeschmack“. Obwohl der beauftragte Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko noch Möglichkeiten zur Fortsetzung der Produktion aufgezeigt hatte, scheiterte der Rettungsversuch jetzt an der sturen Haltung des Besitzers Turpin Rosenthal. Damit verlieren rund 75 Arbeitskräfte ihre Beschäftigung.

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Manni in Aktion. Die Aufnahme entstand Ende der 70er Jahre im Frankfurter Sinkkasten. Foto: Günter Gottlieb

Hanau. Am Mittwoch starb der  Gründer und Sänger der legendären Hanauer Formation „The Dumbling Dice“  nach kurzer schwerer Krankheit. Mit ihm verliert die Hanauer Musikszene eine Musikerpersönlickeit, die seit fast vier Jahrzehnten in der an schillernden  Figuren nicht armen Hanauer Szene Akzente setzte.

werner-kurz-470.jpgWerner Kurz als Moderator beim Hanauer Kultursommer.

Hanau. Werner Kurz, langjähriger Kulturredakteur beim Hanauer Anzeiger und seit einigen Jahren dort als freier Mitarbeiter tätig, erhält für sein mehr als 25jähriges publizistisches Engagement den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Der Preis wird vom Deutschen Nationalkomittee für Denkmalschutz vergeben. Mit dem Preis würdigt das Komittee die fachkundigen kontinuierlichen Information zu denkmalpflegerischen Themen.

gunter-demnig-470.jpgGunter Demnig bei der Verlegung der Stolpersteine in Seligenstadt

Der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Professor Dr. Salomon Korn, im Gespräch mit HanauOnline
Frankfurt - In eine Gespräch mit dem Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden, Professor Dr.Salomon Korn, wollte Hanauonline klären ob aus jüdischer Sicht das Andenken der jüdischen Toten durch Einlassen der Stolpersteine des Künstlers Gunter Deming in Bürgersteige das Andenken an die Toten verletze. Die Antwort war selbst für einen Befürworter des Stolperstein-Projekts überraschend. Professor Dr.Korn hält die Stolpersteine für ein ganz ausgezeichnetes Projekt für das Andenken an die von den Nationalssozialisten verfolgten und getöteten jüdischen Mitbürger. Er hält Geschichte, die von Denkmälern ausgeht, für unsensibel und schwer verständlich. Er sähe auch keine Diskriminierung jüdischer Opfer durch die Begehung. Erinnerung wird hier nicht mit Füßen getreten! Im Gegenteil, sie wird begehbar gemacht. Es seien ja keine tatsächlichen Gräber, es seien symbolische Grabsteine. Professor Dr.Korn erinnerte an den "Walk of Fame" in Hollywood. Täglich liefen tausende über die Ehrensteine der Filmkünstler. Niemand käme auf die Idee, dies als Diskriminierung zu bezeichnen, es ist einer der höchsten Auszeichnungen der amerikanischen Filmindustrie.

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Die heutigen Macher des Hanauer Kulturvereins:  Jörg Eyffler, Gisela Kuchler, Anette Schulmerich und Hubert Zilch.

Rückblick anläßlich des 30-jährigen Jubiläums des Hanauer Kulturvereins
Hanau - Vor dreissig Jahren gab es einen wesentlichen Kommunikationsort in der Stadt Hanau: das Weinhaus Gies am Ballplatz. Hier wurde am späten Nachmittag zum Schoppen wichtige Gespräche geführt und Projekte ausgeklüngelt. Eines Tages nahm mich Helmut Schramm (damals Oberstudienrat an den Kaufmännischen Schulen) mit dorthin und stellte mich Hubert Zilch vor. Der hatte bereits oder wollte in Kürze einen "Kulturverein" gründen. Das fand mein Interesse. Ich studiert zu dieser Zeit noch an der Kasseler Kunstakademie, die zu dieser Zeit ein Teil der Gesamthochschule Kassel war. Gerade hatte ich mit einer Arbeitsgruppe an der Kunstakademie stressige 200-Jahrfeiern hinter mich gebracht und war wieder voller Tatendrang. In Hanau wollte ich zusammen mit Freunden aus früheren Zeiten eine Stadtzeitung herausgeben. "HANAUmagazin" sollte der Name sein. Schon die Bitte um ein informelles Gespräch an den damaligen Oberbürgermeister Martin wurde aus dem Rathaus nicht einmal beantwortet. Das waren Zeiten!

 

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Veranstaltungen über 9,99 Euro Eintritt sind kostenpflichtig

In der letzten Zeit häufen sich eingesandte Veranstaltungen, die von Firmen und Agenturen angeboten werden. Diese werden von uns als kostenpflichtig angesehen und nicht veröffentlicht. Unsere Grenze für kostenlose Veranstaltungshinweise liegt bei 9,99 Euro. Alle anderen Einsendungen landen im Papierkorb. HanauOnline.de veröffentlicht weder Kurse noch Ausstellungen kostenlos!

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